Rufnummer mitnehmen: wie eine Portierung abläuft
Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion erreichbarkeit24
Kurz gesagt
Die Mitnahme beantragt der neue Anbieter, nicht Sie. Dafür braucht er einen Auftrag mit genau der Schreibweise des bisherigen Vertrags. Kündigen Sie den alten Vertrag nicht selbst vorher – eine gekündigte Nummer lässt sich nur noch schwer mitnehmen.
Der Ablauf
- Auftrag beim neuen Anbieter, mit Rufnummern und Anschlussinhaber.
- Prüfung beim bisherigen Anbieter – hier scheitert es, wenn Name oder Adresse abweichen.
- Termin für die Umschaltung, meistens an einem Werktag.
- Umschaltung, in der Regel innerhalb weniger Stunden.
- Nacharbeit: ausgehende Rufnummer, Fax, Türsprechstelle, Alarmanlage, Kartenterminal.
Die drei häufigsten Stolperstellen
- Abweichender Inhaber. Der Vertrag läuft noch auf den Betriebsvorgänger oder eine andere Rechtsform. Das muss vorher geklärt werden, sonst wird der Auftrag abgelehnt.
- Selbst gekündigt. Nach einer eigenen Kündigung ist die Nummer zum Kündigungstermin frei – für eine Mitnahme ist das der schlechteste Fall.
- Vergessene Geräte. Alles, was von sich aus anruft, hängt an einer Leitung: Aufzug, Alarmanlage, Kartenterminal, Fax.
Was am Umschalttag wirklich passiert
Für einige Minuten können Anrufe in beide Richtungen scheitern. Deshalb wird der Termin vormittags gelegt, nicht freitagnachmittags, und jemand ist erreichbar, der Rückmeldungen annimmt.
Was Sie jetzt tun können
Suchen Sie Ihre letzte Telefonrechnung heraus und vergleichen Sie Anschlussinhaber und Adresse mit Ihrem Handelsregisterauszug. Stimmen sie nicht überein, ist das der erste Punkt.